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SV Lahn Limburg

Hessenpokal

Paarung der ersten Runde

Limburg - Offenbach I 3 : 1
Weisser, Wofgang - Trumpp, Lothar 1 : 0
Täger, Torsten - Griep, Christoph 0,5 : 0,5
Kutschera, Julian - Wolff, Peter 1 : 0
Schindler, Viktor - Rausch, Wolfgang 0,5 : 0,5

In der ersten Runde der hessischen Pokalmannschaftsmeisterschaft gelang mit dem Sieg gegen die favorisierten Schachfreunde der VSG Offenbach (immerhin drei Spielklassen über Limburg in der Oberliga spielend) eine kleine Überraschung. Dabei wurde den Offenbachern zum Verhängnis, dass sie die Limburger Kampfstärke offensichtlich unterschätzten und ohne ihre Titelträger (u.a. IM Reschke) angereist waren. Bereits nach kurzer Spielzeit konnte Schindler an Brett 4 erhebliche Vorteile gegen Rausch (einen ehemaliger Limburger) herausarbeiten. Leider reichten die zwei Mehrbauern in der Schlussphase nur zum remis. Täger an Brett 2 kämpfte gegen Griep knapp 5 Stunden, bevor das Damenendspiel ebenfalls mit remis durch Dauerschach endete. Matchwinner war Julian Kutschera der eine starke Partie gegen Wolff spielte und den ersten vollen Punkt zur zwischenzeitlichen 1-0 Führung machte. Mit etwas Glück gelang Weisser gegen Trumpp ein voller Punkt in einer Zeitnotschlacht (hierbei war ein Turmverlust von Weisser möglich, wurde aber von seinem Kontrahenten übersehen). In der zweiten Runde haben die Domstädter nun erneut Heimrecht. Am 28.06 geht es gegen die Schachfreunde Korbach, gegen die man sich bereits vor wenigen Wochen in der Verbandsliga mit einem 4-4 begnügen musste.

Die übrigen Begegnungen:

SC Fulda Sfr. Neuberg 1 2,5:1,5
Niederbrechen SV Hofheim 1,5:2,5
SC Rödermark SV Caissa Kassel 2:2 (BW: 4,5:5,5)
SK Gernsheim SK Marburg 0,5:3,5
Raunheimer Schachverein 1929 (Spielfrei)  
Immenhausen Hungen/Lich 1,5:2,5
Frankfurter TV Sfr. Neuberg 2 2:2 (Blitz 0,5:3,5)
Bad Hersfeld (Spielfrei)  
Sfr. Korbach Sfr. Erbach 4:0 kl
SV Kinzigtal (Spielfrei)  
SK Fürth Wiebadener SV 0:4
SC 1970 Lorsch (Spielfrei)  
Sfr. Braunfels SV Oberursel 2:2 (BW 4:6)
Sfr. Hochheim SK Turm Idstein 2:2 (BW 3,5:6,5)
VSG Offenbach 2 (Spielfrei)  

Paarung der zweiten Runde

Limburg - Sfr. Korbach 3 : 1
Weisser, Wofgang -  Rymar, Evgeniy 1 : 0
Zelba, Maurizio -  Kearns, Christopher 1 : 0
Täger, Torsten -  Zioltkowski, Jan 1 : 0
Kutschera, Julian -  Frese, Maximilian 0 : 1

In der zweiten Runde der Hessischen Pokalmannschaftsmeisterschaft gelang der zweite Sieg und damit die Qualifikation für das Viertelfinale. Dabei waren die Korbacher zunächst in Führung gegangen, nachdem Kutschera in einer Benoni-Eröffnung zunächst die Qualität und später das Spiel verlor. Nach zäher Eröffnung und zunächst schlechterer Stellung konnte Zelba mit etwas Glück den Hebel umlegen und mit einer Mehrfigur seine Partie in den zwischenzeitlichen Ausgleich ummünzen. Die 2:1-Führung gelang nach viereinhalb Stunden Spielzeit schließlich durch Täger, der seinen Königsindischen Angriff druckvoll durchbrachte. Anschließend mussten die Limburger Mannen noch über eine Stunde ausharren, da bei einem Partieverlust Weissers die Entscheidung in der Verlängerung im Blitzschach gedroht hätte. Weisser zeigte jedoch keine Nerven und konnte selbst bei nur noch wenigen Minuten auf der Uhr ein Damenendspiel mit Mehrbauern zum Gewinn führen. Nun hoffen die Limburger in der nächsten Runde am 26.07.2009 ebenfalls auf Heimrecht und einen attraktiven Gegner.

Die übrigen Begegnungen:

SC Fulda SV Hofheim 3:1
SV Caissa Kassel SK Marburg 1:3
Raunheimer Schachverein 1929 Hungen/Lich 1,5:2,5
Sfr. Neuberg 2 Bad Hersfeld 2:2 (BW 6:4)
SV Kinzigtal Wiebadener SV 2:2 (Blitz 3:1)
SC 1970 Lorsch SV Oberursel 2:2 (BW 3:7)
SK Turm Idstein VSG Offenbach 2 1:3

Paarung der dritten Runde

Limburg - Kinzigtal 3 : 1
Weisser, Wofgang - Frank, Bernd 0,5 : 0,5
Zelba, Maurizio - Schrader, Hans-Joachim 1 : 0
Kutschera, Julian - Schlößner, Henrik 0,5 : 0,5
Kiefert, Thilo - Trunz, Rainer 1 : 0

In der dritten Runde traf man auf die Schachfreunde aus Kinzigtal. Bereits nach drei Stunden siegte Kiefert, nachdem er schon zu Beginn des Mittelspiels einen Bauern gewinnen und etwas später auch einen Turmgewinn für sich verbuchen konnte. Damit ging Limburg zwar in Führung, allerdings sah es zu diesem Zeitpunkt nicht sonderlich rosig aus, denn sowohl Weisser als auch Kutschera hatten nicht nur mit der Stellung, sondern auch mit der Zeit zu kämpfen. In dieser Phase konnte Zelba durch einen Freibauern die Partie für sich entscheiden, sodass Limburg mit 2:0 in Führung ging. Kurz danach (und kurz vor Ablauf der zwei Stunden von Weisser) endete die Partie an Brett eins remis, nachdem Weisser zuerst seine beiden Türme gegen die gegnerische Dame tauschen und anschließend die Qualität gewinnen konnte. Allerdings reichte dieser kleine Vorteil durch die Stellung bedingt nicht mehr zum Sieg. Noch hektischer ging es kurz darauf an Brett drei zu. Dort konnte sich Kutschera trotz schlechterer Stellung und nur wenige Sekunden vor Ablauf der Zeit noch in ein Remis retten, sodass die ganze Begegnung nach gerade einmal vier Stunden mit einem erneuten 3:1-Erfolg der Limburger endete. Nun heißt es hoffen, dass es im Halbfinale am 16.08. ebenfalls wieder so rund läuft und man vielleicht sogar ins Finale einziehen kann.

Die übrigen Begegnungen:

SC Fulda SK Marburg 2:2 (BW: 3:7)
Hungen/Lich Sfr. Neuberg 2 2:2 (Blitz: 1,5:2,5)
SV Oberursel VSG Offenbach 2 1,5:2,5

Paarung der vierten Runde (Halbfinale)

Limburg - Offenbach II 0 : 4
 Weisser, Wolfgang -  Poetsch, Hagen 0 : 1
 Zelba, Maurizio -  Bastian, Martin 0 : 1
 Täger, Torsten -  Roosen, Holger 0 : 1
 Schindler, Viktor -  Czech, Ludwig 0 : 1

Im Halbfinale waren die Schachfreunde aus Offenbach zu Besuch - mit einer auf allen Brettern stärker besetzten Mannschaft. Daher war es auch nicht überraschend, dass sie bald in Führung gingen, lediglich der Zeitpunkt war erstaunlich: Nach gerade einmal 2,5 Stunden war das Match eigentlich schon entschieden, nachdem Zelba einem verfehlten Plan folgend ins offene Messer lief und Weisser in unterentwickelter Stellung einem Figurenopfer, das eben diese öffnete, Tribut zollen musste. Ab diesem Zeitpunkt waren die anderen beiden Partien höchstens noch für die Statistik (und die DWZ-/ELO-Wertung) von Interesse. Die vielleicht beste Chance, wenigstens einen Punkt für Limburg zu erstreiten, vergab Schindler in einem Doppelturmendspiel durch Passivität. Täger verlor seine Partie, nachdem der Gegner ebenfalls das Zentrum öffnen konnte, in einem Endspiel mit gleichfarbigen Läufern.

Die übrige Begegnung:

SK Marburg Sfr. Neuberg 2 3:1